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ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH-26:02:2026

  • Autorenbild: Josef maranathabald@yahoo.com
    Josef maranathabald@yahoo.com
  • 26. Feb.
  • 12 Min. Lesezeit

ANDACHTEN FÜR JEDEN TAG: DEUTSCH-UNGARISCH-RUMÄNISCH 

<<Sie brachten aber den Knaben lebendig und wurden nicht wenig getröstet>>. Apostelgeschichte 20,12


Die Geschichte des Eutychuswurde einst von Samuel Zeller in Männedorf bei Gelegenheit einer grösseren Jünglingsversammlung in folgenden Teilen behandelt:

1. Ein hörender Jüngling . Wie gut ist es, wenn ein junger Mensch sich unter den Einfluss des GÖTTLICHEN Wortes stellt. Von allen Einflüssen ist dies der beste. Wohl allen Jünglingen, die an solche Segensorte gehen, wie Eutychus es tat, auch wenn Spott und Hohn bei manchen Altersgenossen die Folge sein sollte. (Lukas 2, 46; Psalm 119, 9).

2. Ein schlafender Jüngling . Wir dürfen auf den einschlafenden Eutychus keinen Stein werfen, denn niemand von uns weiss, welche leibliche Anstrengung jener Versammlung vorausging und welche Ermüdung bei ihm vorlag. Auffällig ist, dass er trotz der hellen Erleuchtung (Vers 8), trotz der geistgesalbten Predigt und vor allem trotz seiner gefährlichen Lage sich vom Schlaf übermannen ließ. Nicht weniger auffällig ist es aber, dass mancher Jüngling trotz allen lebendigen Christentums um ihn her, trotz gesegneter Wortverkündigung und vielleicht auch trotz einer Lage, die zwiefache Wachsamkeit erforderte, derart in geistlichen Schlaf sinkt, dass er das Bewusstsein der ihn umgebenden Gefahren völlig verliert (1. Thessalonicher 5, 6).

3. Ein fallender Jüngling . Es blieb nicht beim Einschlafen. Es folgte ein schrecklicher Fall. Die Herrschaft über die Glieder schwand. Der Körper bekam das Übergewicht. Aus dem schlafenden war ein fallender Jüngling geworden. Diese Reihenfolge wiederholt sich in ganz anderer Weise in manchem Leben: Aus schlafenden Christen werden oft solche, die einen tiefen Fall tun. Wo das Wachen und Beten unterbleibt, da ist das Schlimmste zu befürchten. Wie oft sind schon schläfrige Christen zum Jubel der Welt tiefgefallene Christen geworden! Darum lasst uns wachen und einander vor Einschlafen warnen und vor Fall bewahren helfen (1. Petrus 5, 8; Matthäus 26, 41; Markus 13, 37).----------Drei scheinbare Gegensätze in der Abschiedsrede von Paulus.

Die Rede von Paulus in Milet ist nicht nur geeignet, uns zur Treue anzuspornen, sondern auch vor Einseitigkeit zu bewahren. Der Anblick von drei scheinbaren Gegensätzen wird uns dies zeigen.

1. Paulus sieht dunkel und doch hell in die Zukunft. Apostelgeschichte 20, 22 - 25. 29 - 32.

Zunächst ist es lehrreich, zu beobachten, wie Paulus einerseits so dunkel und schwarz, andererseits so licht und hell in die Zukunft hineinblickt.

Dunkel sieht er in die kommende Zeit. Für sich selbst erwartet er <<Bande und Trübsal in Jerusalem>> (Vers 23). Für die Gemeinde sieht er ebenfalls allerlei Nöte und Schwierigkeiten voraus. <<Greuliche Wölfe>>, <<falsche Lehren>> sieht er kommen (Vers 29. 30). Er schaut die Verirrungen, in die führende, gläubige Männer hineingeraten werden, klar voraus. Er weiss, dass Zertrennungen entstehen werden, indem mancher ein Parteihaupt sein und die Jünger an sich ziehen will, statt sie zum HERRN zu weisen. Welch ein trübes Zukunftsbild! Man könnte den Apostel fast einen Schwarzseher nennen. Und doch gibt es keinen, der so hell, freudig und getrost in die Zukunft hineinblickt wie dieser <<Schwarzseher>> Paulus.

Wie fröhlich blickt er auf den vor ihm liegenden Leidensweg, als ob es zu einer Hochzeitsfreude ginge. <<Mit Freuden>> will er <<seinen Lauf vollenden>> (Vers 24). Er schaut weit hinaus bis zu dem Erbteil, das einst alle Geheiligten empfangen (V. 32).

Wie sind doch wahre GOTTES-kinder vor der Welt gar sonderbare Leute! Auf der einen Seite sind sie so ernst und schauen schwere Wetterwolken, von denen andere in ihrer Leichtfertigkeit nichts wissen wollen. Auf der anderen Seite sind sie die getrostesten, fröhlichsten Leute der Erde. <<Sie stehen im Leiden und bleiben in Freuden>>. Sie sind traurig, aber allezeit fröhlich (2. Korinther 6, 10).

Wohl allen, die den dunklen und hellen Zukunftsblick recht zu verbinden wissen wie Paulus. - 2. Paulus ist vielseitig und doch einseitig in seiner Wortverkündigung. Apostelgeschichte 20, 20. 21. 24 b. 27.

Im Rückblick auf seine Wortverkündigung darf Paulus auf der einen Seite auf eine große Mannigfaltigkeit und Vielseitigkeit in seiner Darbietung des Wortes hinweisen (<<Ich habe nichts verhalten, das da nützlich ist>>, V. 20; <<Ich habe euch nichts verhalten, dass ich nicht verkündigt hätte all den Rat GOTTES>>, Vers 27). Wie vielseitig muss Pauli Predigt nach all diesen Ausdrücken gewesen sein! Er war kein Steckenpferdreiter. Er brachte nicht immer dieselben Gedankengänge. Er bewegte sich nicht in jeder Ansprache in demselben Kreis, sondern zeigte der Gemeinde den ganzen Heilsrat GOTTES nach allen Seiten recht.

Und doch war dieser vielseitigste Prediger aller Zeiten auch der einseitigste, denn er fasst allen Inhalt seiner Verkündigung in dem Wort zusammen: <<Ich habe Buße zu GOTT und Glauben an unsern HERRN JESUS CHRISTUS bezeugt>> (Vers 20). Seine ganze Aufgabe erkennt er darin, das Evangelium von der Gnade GOTTES zu bezeugen (Vers 24).

Hier ist ein Spiegel für alle, die GOTTES Wort zu verkündigen haben: Lasst uns nach Paulus Vielseitigkeit, aber auch nach seiner Einseitigkeit trachten und beides recht zu vereinigen suchen (2. Timotheus 2, 15; Psalm 119, 14).

3. Paulus macht die Zukunft ganz von GOTTES Macht und Wirken und doch von menschlicher Arbeit und Treue abhängig. Apostelgeschichte 20, 18 - 21. 31 - 36.

Im Blick auf die Zukunft und den Fortgang des GÖTTLICHEN Werkes in Ephesus setzt Paulus sein ganzes Vertrauen auf den HERRN und erwartet alles von ihm, nicht von Menschen. Er übergibt die Vertreter der Gemeinde <<Gott und dem Wort seiner Gnade>> (Vers 32). Er weiss, dass der Herr allein <<mächtig ist, zu erbauen>> (Vers 32). Offenbar war Paulus von dem Bewusstsein durchdrungen, dass der HERR selbst alles machen müsse, damit seine Gemeinde in dieser Stadt wachse und zunehme (Römer 9, 16).

Und doch sehen wir denselben Apostel Tag und Nacht wirken, als ob alles nur von seiner Arbeit und Treue abhinge. Wir hören ihn, wie er die Ältesten zu gleichem Eifer ermutigt. Ist das nicht ein Widerspruch? Wie vereinigt sich beides?

Ein Beispiel aus Hiskias Leben kann uns diesen scheinbaren Gegensatz erklären: Dieser fromme König arbeitete einst eifrig mit den Priestern des Tempels an der Wiederherstellung des rechten GOTTES-dienstes in Jerusalem. Als nach treuer Arbeit und emsigem Schaffen das Werk glücklich vollendet war, <<freute sich Hiskia samt allem Volk an dem, das GOTT dem Volk bereitet hatte>> (2. Chronika 29, 36). Obwohl Hiskia eifrig gewirkt hatte, schrieb er doch das vollendete Werk nicht sich selbst und der treuen Menschenarbeit zu, sondern sah es als eine Gabe des HERRN an.

Die Stellung Hiskias ist auch Paulus Stellung. Lasst uns beides verbinden. Lasst uns fleißig schaffen an der uns von GOTT befohlenen Aufgabe. Aber niemals lasst uns im Blick auf geleistete oder zu leistende Arbeit sagen: Ich bin es, der es schafft (5. Mose 8, 17). Aus dem rechten Glauben fließt die Treue, welche eifrig wirkt, und die Demut, die GOTT allein alles zuschreibt. 

Autor: Alfred Christlieb (* 26.02.1866; † 21.01.1934) deutscher Theologe 

JESUS CHRIST IS LORD-SOLI DEO GLORIA!!! 


ÁHÍTATOK MINDEN NAPRA: NÉMETÜL-MAGYARUL-ROMÁNUL 

<<Felhozák pedig az ifjat elevenen, és felette igen megvigasztalódának>>. 

ApCsel 20:12


Eutikhosz történetét Samuel Zeller egyszer Männedorfban egy nagy ifjú összejövetelen a következő részekben mesélte el:

1. Egy figyelmes ifjú. Milyen jó, amikor egy ifjú az ISTENI Szó befolyása alá helyezi magát. Minden befolyás közül ez a legjobb. Boldogok minden ifjú, aki olyan Áldásos helyekre megy, mint Eutikhosz, még akkor is, ha társaik gúnyolódása és kigúnyolása következik. (Lukács 2:46; Zsoltárok 119:9).

2. Egy alvó ifjú. Nem szabad követ dobnunk Eutikhoszra, amikor elaludt, mert senki sem tudja, milyen fizikai megterhelés előzte meg azt az összejövetelt, és milyen fáradtságot érzett. Feltűnő, hogy a fényes megvilágosodás (8. vers), a felkent prédikáció ellenére, és mindenekelőtt veszélyes helyzete ellenére hagyta, hogy eluralkodjon rajta az álom. Ugyanilyen feltűnő azonban, hogy egyes fiatalemberek a körülöttük lévő élénk kereszténység, az áldott prédikációk, sőt talán még egy kétszeres éberséget igénylő helyzet ellenére is annyira mély lelki álomba süllyednek, hogy teljesen elveszítik a tudatukat a körülöttük lévő veszélyekkel szemben (1Thesszalonika 5:6).

3. Egy eleső ifjú. Nem állt meg az elalvással. Szörnyű esés következett. Végtagjai feletti uralom gyengült. Teste fölénybe került. Az alvó ifjúból zuhanó lett. Ez a sorozat teljesen más módon ismétlődik sok ember életében: Az alvó keresztények gyakran mély esést szenvednek el. Ahol az éberséget és az imádkozást elhanyagolják, ott a legrosszabbtól kell tartani. Hányszor váltak az álmos Keresztények a világ örömére bukott Keresztényekké! Ezért legyünk éberek, és intsük egymást az elalvástól, és segítsünk egymásnak, hogy mi is ne essünk el (1Péter 5:8; Máté 26:41; Márk 13:37).--------Három látszólagos ellentmondás Pál búcsúbeszédében.

Pál milétoszi beszéde nemcsak arra alkalmas, hogy hűségre buzdítson minket, hanem arra is, hogy megvédjen minket az egyoldalúságtól. Három látszólagos ellentmondás megfigyelése ezt mutatja meg nekünk.

1. Pál sötétséggel és fénnyel egyaránt látja a jövőt. ApCsel 20:22-25, 29-32.

Először is, tanulságos megfigyelni, hogy Pál egyrészt milyen sötéten és komoran tekint a jövőbe, másrészt pedig milyen fényesen és tisztán.

Sötétséggel látja az eljövendő időt. Ő maga <<láncokat és nyomorúságot vár Jeruzsálemben>> (23. vers). Előre látja a Gyülekezet mindenféle nehézségét és problémáit is. Látja a <<rettenetes farkasok>> és a <<hamis tanítások>> közeledtét (29-30. versek). Világosan látja azokat a hibákat, amelyekbe vezető, hűséges emberek fognak beleesni. Tudja, hogy megosztottság fog felmerülni, mivel egyesek pártos vezetők akarnak lenni, és magukhoz vonzzák a tanítványokat ahelyett, hogy az Úrhoz vezetnék őket. Milyen komor jövőkép! Az apostolt szinte pesszimistának nevezhetnénk. És mégis, senki sincs, aki olyan fényességgel, örömmel és bizalommal tekintene a jövőbe, mint ez a <<pesszimista>>, Pál.

Milyen örömmel tekint előre a szenvedés útjára, amely előtte áll, mintha egy esküvői ünnepségre vezetne. <<Örömmel>> akarja <<befejezni pályafutását>> (24. vers). Messze előre tekint arra az örökségre, amelyet minden megszentelt egy napon megkap (32. vers).

Milyen különösek ISTEN igazi Gyermekei a világ előtt! Egyrészt annyira komolyak, nehéz viharfelhőkre néznek, amelyeket mások könnyelműségükben nem hajlandók elismerni. Másrészt ők a legvigasztaltabb, legörömtelibb emberek a földön. <<Elviselik a megpróbáltatásokat, és örömben maradnak>>. Szomorúak, mégis mindig örömteliek (2Korinthus 6:10).

Boldogok mindazok, akik Pálhoz hasonlóan tudják összeegyeztetni a jövő sötét és fényes aspektusait.-------- ApCsel 20:20, 21, 24b, 27.

Visszatekintve prédikációira, Pál rámutathat egyrészt az Ige bemutatásának nagy sokszínűségére és sokoldalúságára (<<Semmit sem hallgattam el, ami hasznos volt>>, 20. vers; <<Semmit sem hallgattam el előletek, amit ne hirdettem volna Isten egész tanácsáról>>, 27. vers). Milyen sokoldalú lehetett Pál prédikációja mindezen kifejezések alapján! Nem volt egyoldalú fickó. Nem mindig ugyanazokat az eszméket mutatta be. Nem maradt ugyanabban a körben minden prédikációban, hanem inkább ISTEN üdvösségre vonatkozó tanácsát mutatta meg a Gyülekezetnek minden oldalról.

És mégis, minden idők ez a legsokoldalúbb prédikátora a legegyoldalúbb is volt, mert prédikációjának teljes tartalmát ezekkel a szavakkal foglalja össze: <<Bizonyságot tettem ISTENHEZ való megtérésről és a mi URUNK JÉZUS KRISZTUSRÓL való hitről>> (20. vers). Teljes feladatát ISTEN Kegyelmének Evangéliumáról való tanúságtételnek tekinti (24. vers).

Íme egy tükör mindazok számára, akiknek ISTEN Igéjét kell hirdetniük: Törekedjünk arra, hogy utánozzuk Pál sokoldalúságát, de egyoldalúságát is, és törekedjünk a kettőt a helyes módon egyesíteni (2Timóteus 2:15; Zsoltárok 119:14).

3. Pál a jövőt teljes mértékben Isten hatalmától és munkájától teszi függővé, ugyanakkor az emberi munkától és hűségtől is. ApCsel 20:18-21, 31-36.

A jövőre és ISTEN Efezusi munkájának előrehaladására tekintve Pál teljes bizalmát az ÚRBA helyezi, és mindent Tőle vár, nem az emberektől. Az egyház képviselőit <<ISTENRE és az Ő Kegyelmének igéjére>> bízza (32. vers). Tudja, hogy egyedül az Úr Y<<hatalmas az építésre>> (32. vers). Pál nyilvánvalóan meg volt győződve arról, hogy magának az ÚRNAK kell mindent megtennie azért, hogy egyháza növekedjen és gyarapodjon ebben a városban (Róma 9:16).

És mégis, ugyanezt az Apostolt látjuk éjjel-nappal dolgozni, mintha minden kizárólag az ő munkájától és hűségétől függne. Halljuk, ahogy a véneket is ugyanerre a buzgalomra buzdítja. Nem ellentmondás ez? Hogyan lehet ezt a két dolgot összeegyeztetni?

Egy példa Ezékiás életéből magyarázhatja ezt a látszólagos ellentmondást: Ez az Ájtatos Király egykor szorgalmasan dolgozott a Templom papjaival, hogy helyreállítsa a megfelelő Istentiszteletet Jeruzsálemben. Amikor a hűséges munka és a szorgalmas erőfeszítés után a munka szerencsére befejeződött, <<Ezékiás és az egész nép örvendezett annak, amit ISTEN elkészített nekik>> (2Krón 29:36). Bár Ezékiás szorgalmasan dolgozott, az elvégzett munkát nem magának és a hűséges emberi munkának tulajdonította, hanem az ÚR ajándékának tekintette.

Ezékiás álláspontja Páléval megegyezik. Egyesítsük a kettőt. Dolgozzunk szorgalmasan azon a feladaton, amelyet ISTEN parancsolt nekünk. De soha ne mondjuk a már elvégzett vagy a még elvégzendő munkával kapcsolatban: <<Én vagyok az, aki cselekszem>> (5Mózes 8:17). Az igazi Hitből fakad a hűség, amely szorgalmasan dolgozik, és az alázat, amely mindent egyedül ISTENNEK tulajdonít.


Szerző: Alfred Christlieb (1866. február 26. – 1934. január 21.), német teológus 

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DEVOȚIUNI PENTRU FIECARE ZI: GERMANĂ-MAGHIARĂ-ROMÂNĂ

<<Flăcăul a fost adus viu, şi lucrul acesta a fost pricina unei mari mângâieri>>. Faptele Apostolilor 20:12


Povestea lui Eutih a fost prezentată odată de Samuel Zeller în Männedorf la o adunare numeroasă de tineri, în următoarele părți:

1. Un tânăr ascultător. Cât de bine este când un tânăr se pune sub influența Cuvântului Divin. Dintre toate influențele, aceasta este cea mai bună. Fericiți sunt toți tinerii care merg în astfel de locuri de Binecuvântare precum a mers Eutih, chiar dacă ar urma batjocura și disprețul din partea unora dintre colegii lor. (Luca 2:46; Psalmul 119:9).

2. Un tânăr adormit. Nu trebuie să aruncăm cu piatra în Eutih în timp ce adormea, căci niciunul dintre noi știe ce efort fizic a precedat acea adunare și ce oboseală experimenta. Este izbitor faptul că, în ciuda iluminării strălucitoare (versetul 8), în ciuda predicii unse și, mai presus de toate, în ciuda situației sale periculoase, s-a lăsat copleșit de somn. La fel de izbitor este însă faptul că unii tineri, în ciuda Creștinismului vibrant din jurul lor, în ciuda predicilor Binecuvântate și poate chiar în ciuda unei situații care cerea o dublă vigilență, se afundă atât de adânc în somnul spiritual încât pierd complet conștientizarea pericolelor care îi înconjoară (1 Tesaloniceni 5:6).

3. Un tânăr care cade. Nu s-a oprit la adormire. A urmat o cădere teribilă. Controlul asupra membrelor sale a scăzut. Corpul său a preluat controlul. Tânărul care dormea devenise un om care cade. Această secvență se repetă într-un mod complet diferit în multe vieți: creștinii adormiți devin adesea cei care suferă o cădere profundă. Unde vigilența și rugăciunea sunt neglijate, este de temut ce e mai rău. De câte ori Creștinii somnoroși, spre încântarea lumii, au devenit Creștini căzuți! Așadar, să fim vegheatori și să ne avertizăm unii pe alții să nu adormim și să ne ajutăm reciproc să nu cădem (1 Petru 5:8; Matei 26:41; Marcu 13:37).--------Trei contradicții aparente în discursul de rămas bun al lui Pavel.

Discursul lui Pavel din Milet nu este potrivit doar pentru a ne încuraja să fim credincioși, ci și pentru a ne proteja de unilateralitate. Observarea a trei contradicții aparente ne va arăta acest lucru.

1. Pavel vede viitorul atât cu întuneric, cât și cu lumină. Faptele Apostolilor 20:22-25, 29-32.

În primul rând, este instructiv să observăm cum Pavel, pe de o parte, privește atât de întunecat și sumbru spre viitor, iar pe de altă parte, atât de luminos și clar.

El vede timpul care vine cu întuneric. Pentru el însuși, anticipează <<lanțuri și necaz în Ierusalim>> (versetul 23). De asemenea, prevede tot felul de greutăți și dificultăți pentru biserică. El vede venind <<lupi îngrozitori>> și <<învățături false>> (versetele 29-30). El prevede clar erorile în care vor cădea oamenii conducători, Credincioși. El știe că vor apărea diviziuni pe măsură ce unii încearcă să fie lideri partizani și să-i atragă pe Ucenici la ei în loc să-i conducă la DOMNUL. Ce viziune sumbră a viitorului! Aproape că l-am putea numi pe apostol pesimist. Și totuși, nu există nimeni care să privească spre viitor cu atâta strălucire, bucurie și încredere ca acest <pesimist>>, Pavel.

Cât de bucuros privește înainte, spre calea suferinței care i se află în față, ca și cum aceasta ar duce la o sărbătoare de nuntă. <<Cu bucurie>> vrea să-și <<sfârșească cursa>> (versetul 24). El privește departe înainte, spre moștenirea pe care toți cei Sfințiți o vor primi într-o zi (versetul 32).

Cât de ciudați sunt adevărații Copii ai lui DUMNEZEU în fața lumii! Pe de o parte, sunt atât de serioși, privind norii grei de furtună pe care alții, în frivolitatea lor, refuză să-i recunoască. Pe de altă parte, sunt cei mai mângâiați și mai bucuroși oameni de pe pământ. <<Ei îndură greutățile și rămân în bucurie>>. Sunt triști, dar întotdeauna bucuroși (2 Corinteni 6:10).

Fericiți sunt toți cei care, asemenea lui Pavel, știu să împace aspectele întunecate și luminoase ale viitorului. - Faptele Apostolilor 20:20, 21, 24b, 27.

Privind în urmă la predicarea sa, Pavel poate sublinia, pe de o parte, marea diversitate și versatilitate în prezentarea Cuvântului (<<N-am ascuns nimic din ceea ce era de folos>>, versetul 20; <<N-am ascuns nimic din ceea ce nu aș fi vestit tot sfatul lui DUMNEZEU, versetul 27). Cât de multilaterală trebuie să fi fost predicarea lui Pavel, conform tuturor acestor expresii! Nu a fost un cal de om cu o singură slujbă. Nu a prezentat întotdeauna aceleași idei. Nu a rămas în același cerc în fiecare predică, ci mai degrabă a arătat congregației întregul sfat al lui DUMNEZEU pentru mântuire din toate unghiurile.

Și totuși, acest predicator cel mai versatil din toate timpurile a fost și cel mai unilateral, căci el rezumă întregul conținut al predicării sale în cuvintele: <<Am mărturisit despre pocăința față de DUMNEZEU și Credința în DOMNUL nostru ISUS HRISTOS>> (versetul 20). El își vede întreaga sarcină ca fiind de a mărturisi Evanghelia Harului lui DUMNEZEU (versetul 24).

Iată o oglindă pentru toți cei care trebuie să proclame Cuvântul lui DUMNEZEU: Să ne străduim să imităm versatilitatea lui Pavel, dar și hotărârea sa unitară și să căutăm să le unim pe cele două în mod corect (2 Timotei 2:15; Psalmul 119:14).

3. Pavel face ca viitorul să depindă în întregime de puterea și lucrarea lui DUMNEZEU, dar și de munca și credincioșia oamenilor. Faptele Apostolilor 20:18-21, 31-36.

Privind spre viitor și spre progresul lucrării lui DUMNEZEU în Efes, Pavel își pune încrederea deplină în DOMNUL și așteaptă totul de la EL, nu de la oameni. El îi încredințează pe reprezentanții Bisericii <<lui DUMNEZEU și Cuvântului Harului Său>> (versetul 32). El știe că numai DOMNUL <<este puternic să zidească>> (versetul 32). Pavel era evident convins că DOMNUL însuși trebuia să facă totul pentru ca Biserica Sa să crească și să se mărească în acest Oraș (Romani 9:16).

Și totuși, îl vedem pe același Apostol lucrând zi și noapte ca și cum totul ar depinde exclusiv de munca și credincioșia sa. Îl auzim încurajându-i pe bătrâni la același zel. Nu este aceasta o contradicție? Cum pot fi împăcate aceste două lucruri?

Un exemplu din viața lui Ezechia poate explica această aparentă contradicție: Acest Rege pios a lucrat odată cu sârguință cu preoții Templului pentru a restabili închinarea cuvenită în Ierusalim. Când, după o muncă credincioasă și un efort sârguincios, lucrarea a fost finalizată în mod fericit, <<Ezechia și tot poporul s-au bucurat de ceea ce DUMNEZEU pregătise pentru ei>> (2 Cronici 29:36). Deși Ezechia lucrase cu sârguință, el nu și-a atribuit lucrarea finalizată lui însuși și muncii umane Credincioase, ci a văzut-o ca pe un dar de la DOMNUL.

Poziția lui Ezechia este și a lui Pavel. Să le unim pe cele două. Să lucrăm cu sârguință la sarcina pe care DUMNEZEU ne-a poruncit-o. Dar să nu spunem niciodată, cu privire la lucrarea deja făcută sau care urmează să fie făcută: <<Eu sunt cel care o face>> (Deuteronom 8:17). Din adevărata credință izvorăște Credincioșia, care lucrează cu sârguință, și Smerenia, care atribuie totul numai lui DUMNEZEU.


Autor: Alfred Christlieb (26 februarie 1866 – 21 ianuarie 1934), teolog german 

JESUS CHRIST IS LORD-SOLI DEO-GLORIA!!!

 
 
 

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